2024-ongoing
über/zäunen umspannt die Grenze von öffentlichen und privaten Räumen, eine Schnittstelle zwischen dem Außen und dem Innen und sammelt dabei Geschichten über unikale DDR-Zäune.
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„Hier sieht man das Christuskreuz im Zaun. Das entspricht uns, dachten wir. Den Zaun hat damals ein Bekannter gemacht, der immer Metallarbeiten angefertigt hat. Er fragte, ob wir einen Zaun gebrauchen könnten und wir sagten ja. Der Zaun ist bestimmt 45 Jahre alt. Wir mögen auch das Japanische – daher die roten Kuller oben auf dem Zaun.“
Familie Flint (Stapel/Amt Neuhaus – seit 1993 Niedersachsen; vorher Kreis Hagenow im Bezirk Schwerin)
„Den hab ich damals nach Feierabend im DMR (Dieselmotorenwerk Rostock) zusammengesetzt. Aus Metallresten. Vorher hatte ich alles auf Papier gezeichnet. Gelbe Sonnen, die dunkel umrahmt sein sollten. Jeden Tag hab ich ein Zaunfeld geschafft.“
Paul Soldan (Papendorf bei Rostock)
„Der Zaun war schon da, als wir hier eingezogen sind.“
Anonyme Zaunbesitzerin (Himmelpfort, Brandenburg)
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über/zäunen ist ein fortlaufendes Instant-Performanceformat sowie eine daraus resultierende Fotoreihe.
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